GERICHTSGUTACHTEN / SCHIEDSGUTACHTEN

Schäden an Dachbahnen
Enfernter Zugstab des Fachwerks

Als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die
Bestellungsgebiete Bereiche Statik, Baukonstruktionen und Schäden an
Gebäuden  wird Herr Dr. Große Herzbruch  von Gerichten mit der Erstellung
eines Gerichtsgutachtens beauftragt.

Grundlage für die gerichtliche Beauftragung ist die Anforderung zur
Erstellung eines Gutachtens durch Amts-, Land- und Oberlandesgerichte. Die
streitgegenständlichen Fragestellungen erfolgen in der Regel durch die
jeweiligen Parteien bzw. deren Rechtsvertreter und münden in einen
Beweisbeschluss.
Auf Basis dieser Unterlage bestellt das Gericht geeignete Sachverständige
aus  entsprechenden Verzeichnissen (z.B. der Handelskammern) und erteilt den
Auftrag zur Erstellung eines Gerichtsgutachtens.

Nach Aufforderung zur Gutachtenerstellung und Durchsicht der Aktenlage legt
der Sachverständige fest, welche Maßnahmen zur Bearbeitung des
Beweisbeschlusses bzw. der Gutachtenverfassung notwendig sind, z. B.
Durchführung eines Ortstermins, Bauteilöffnungen, Materialprüfanstalten,
etc..

Danach wird das Gutachten unter Berücksichtigung der anerkannten Regeln der
Technik zum Zeitpunkt der Erstellung des Gewerkes oder der zu beurteilenden
Leistung erstellt.  Die Verteilung der Gutachtenexemplare erfolgt durch das
Gericht an die beteiligten Parteien.

Das Ziel von Schiedsgutachten ist es, Meinungsverschiedenheiten oder
Streitigkeiten - außergerichtlich und dennoch rechtsverbindlich - zu lösen.
Beide Parteien müssen sich auf diesen Prozess einlassen und dafür offen
sein.

Bereits bei Beauftragung unterwerfen sich beide Parteien der
Schiedsgutachtenabrede, die sie somit als verbindliche Lösung anerkennen.
Das Schiedsgutachten ist kein Schiedsrichterspruch.

 

Angebliche Einschränkung durch eine zu enge Einfahrt

Aufhebung des Denkmalbestandschutzes durch Rückbau (Folge: Entfall der Bauberechtigung)